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Ironman Mallorca 2017

Er war gekommen, mein Saisonhöhepunkt 2016, der Ironman Mallorca. Bereits am Montag vor dem Wettkampf reiste ich von München aus nach Mallorca. Der Flieger landete um 14 Uhr in Palma und nach ein paar kleinen Schwierigkeiten mit dem Mietwagen konnte ich mich um 16 Uhr mit dem Rad auf den Weg nach Alcudia machen. Ein Dank an meine Eltern, die mein Gepäck mitnahmen.

 

In der Mietwohnung angekommen ging es erstmal zum Essen, da ich mich an die Saltin-Diät halten wollte gab es sehr leckeren Fisch J. Die restlichen Tage vor dem Rennen versuchte ich schön zu entspannen mit ein paar Schwimmeinheiten im Meer und 2 kurzen Läufen.

 

Am Race-Briefing wurde dann wie zu erwarten Neoverbot für das Rennen ausgesprochen. Das Wasser war die Tage wirklich sehr warm und obwohl ich mit Neo eindeutig schneller bin war ich darüber erleichtert. Die Nacht vor dem Rennen konnte ich dann echt gut schlafen und bin wie gewohnt 10 Min vor dem Wecker aufgewacht.

 

Als ich in der Wechselzone an meinem Rad angekommen war kam die Überraschung. Angeblich hat sich über Nacht die Wassertemperatur schlagartig auf unter 24,5 °C geändert und somit wurde das Schwimmen mit Neo erlaubt. Viele eilten nun hektisch zurück ins Hotel um diesen zu holen. Für mich dank der super Lage der Wohnung (ca. 200 m vom Start) kein Problem. Wobei ich doch ein bisschen Angst hatte im Neo zu überhitzen… Ich frage mich wie das sein kann, obwohl am Briefing ganz klar Neoverbot ausgesprochen wird, dann kurz vor dem Rennen dieser doch erlaubt wird…

 

Dann der Start, ich reite mich weit vorne in der Sub 1 Std. Gruppe ein, da ich das Gedränge zu Beginn einfach brauchte und ich zudem nicht wusste wie der „rolling Start“ abläuft. Nun ja, in diesem Fall war es weniger ein rolling Start als mehr ein Massenstart durch einen verengten Zugang… J Ich fühlte mich in die Schulzeit zurückversetzt als wir am Buseingang drängten um einen Sitzplatz zu ergattern. Nun gut, wie gesagt, ich mag dieses Gedränge zu Beginn des Wettkampfs ja. Das Wasser war dann auch eindeutig zu warm für den Neo, bin aber ziemlich gut durchgekommen und hatte nach 56:42 Min wieder festen Boden unter den Füßen. Dann der erste Schock, „wo ist mein Wechselbeutel??“ Nach ein bisschen suchen fand ich ihn ein paar Haken neben meiner Nummer… Muss wohl jemand die Beutel abgeräumt und falsch auf gehangen haben. Dann mal ab auf’s Rad. Krass was ich von Beginn an Druck auf das Pedal gebracht habe, ich konnte gleich mal zig Plätze gut machen und war nach ca. 20 km komplett alleine unterwegs. Keiner vor mir, keine hinter mir! Die Angst vor den vielen Gruppen und Lutschern also umsonst. Doch plötzlich ein Motorrad, das sich von hinten nähert und langsam wird. „ich bin doch allein, was will der von mir“ ein kurz Blick nach hinten und da ist er, der erste (und auch letzte) der sich in meinem Windschatten sonnt J, doch zu meiner Freude nicht ohne Folgen, der Referee zeigte ihm prompt die blaue Karte und kein 5 km später war er nicht mehr zu sehen. Gut so! Obwohl ich die ersten 120 km richtig Druck gemacht habe waren meine Beine beim Anstieg zum Kloster Llucc noch überraschend gut. Selbst hier konnte ich noch einige Athleten unter anderem Pros überholen und auch die Abfahrt fiel mir überraschend leicht. Dann nach 150 km befand ich mich in Mitten eines Gewitters. Die Straßen waren teilweise knapp 5 cm unter Wasser und es bildeten sich Wasserfälle bei Anstiegen. Als dann auch noch ca. 200 m neben mir ein Blitz einschlug hatte ich kurze Zweifel ob das Rennen weitergeführt wird. Zum Glück sah ich 300 vor mir 3 Athleten die ebenfalls weiterfuhren, so machte ich mich dran, schnellstmöglich zum 2. Wechsel zu gelangen. Ich muss sagen, meine Beine waren bis zum Schluss echt richtig stark. In der Wechselzone 2 angekommen schlüpfte ich in meine Laufschuhe und rannte los. Ja, rannte ist das richtige Wort. Ich wollte mit einer 4:30er Pace starten, als ich nach 3 km auf die Uhr schaute stand da aber 4:00 min/km… „zu schnell“ dachte ich. Aber ich konnte das Tempo nicht drosseln… ab km 13 dann doch J ab hier merkte ich dann das Anfangstempo und fing an, an den Verpflegungsstellen zu gehen und Nahrung aufzunehmen. Dazwischen konnte ich dann das Tempo wieder aufnehmen und rettete einen Marathon in 3:14 h ins Ziel. So konnte ich in allen drei Disziplinen meine Form abrufen und hatte eine Zielzeit 9:14:24 Std. Dies bedeutete Platz 8 AK und 44 Overall. Dies wäre ohne die Unterstützung von meinen Eltern und meinen Teamkollegen und Freunden, die die Woche vorher angereist waren nicht möglich gewesen! Vielen Dank für die Unterstützung Fabian, Alex, Simon, Manuela und Martina!!! Die Tage nach dem Wettkampf wurde dann, wie es sich für Malle gehört, gefeiert und das schöne Wetter genossen!!! Es war wieder einmal – „für 10 Tage den Traum leben“ J

 

In diesem Sinne befinde ich mich jetzt in der Off-Season, jedoch ist die Planung für 2017 schon fast wieder abgeschlossen… More to come!!!! #focus #krasseralsderrest

 

Alex, Georg, ich, Fabian und Simon
Alex, Georg, ich, Fabian und Simon

Triathlon Regensburg Regionalliga

Einen versöhnlichen Abschluss gab es am Wochenende mit dem Regionalliga Team des VfL Kaufering. Nach den ersten zwei unglücklichen Rennen konnten wir im letzten und 5. Rennen der Regionalliga mit einem 8 Platz den Klassenerhalt sichern. In der Tabelle reichte dies zum 10. Platz. Mit diesem erneut positven Ergebnis geht es nun weiter in Richtung Ironman Mallorca! Die Form stimmt schon und wird von Tag zu Tag besser. Ich bin guter Dinge eine ordentliche Performance hinzulegen! :)

Klaus, Alex, Fabi, ich und Simon
Klaus, Alex, Fabi, ich und Simon

Schongau Triathlon Regionalliga

Am Sonntag stand der vorletzte Ligawettkampf in Schongau über die olympische Distanz mit Windschattenfreigabe statt. Dies war für mein Team des VfL Kaufering ein entscheidender Wegweiser für den Klassenerhalt, da wir vor dem Rennen noch auf der 14. Platz lagen, was den Abstieg bedeuten würde. So mobilisierten wir all unsere Kräfte. Mit Fabian, Alex, Simon, Klaus und mir waren wir trotz Abwesenheit von Georg doch recht stark besezt und dies sollte sich auch zeigen. Beflügelt von meinem Ergebnis eine Woche zuvor konnte ich trotz der kalten Temperaturen des Lechs, 16°C ganz gut mitschwimmen. Leider verpasste ich auf Grund der beiden ersten Anstiege auf dem Rad direkt nach dem Schwimmen eine kleine Gruppe um meinen Teamkollegen Alex. So musste ich ca. 30 km alleine fahren, bis eine etwas größere Gruppe zu mir aufschloss. Diese wurde auf den letzten 10 km dann noch ein bisschen auseinader genommen und ich stieg zusammen mit 4 weiteren Athleten vom Rad. Beim Laufen merkte ich dann den Effort vom Radfahren und konnte auch auf Grund der recht hügeligen Laufstrecke nicht mehr so viel Druck, jedoch noch ein paar Plätze gut machen. Fabian lief dank der schnellsten Laufzeit noch auf Platz 13 nach vorne und für mich war es ein zufriedenstellender 18 Rang. Alex 40, Simon 45 und Klaus 63 komplettierten das Kauferinger Ergebnis. Dies bedeutete in Summe den 6. Ligaplatz, was uns auf den 12 Rang nach vorne schob. Nun haben wir es in Regensburg in 2 Wochen (07.08.) selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu sichern.

Sparda Münster City Triathlon

"Im Ziel vor lachen nicht mehr stehen können" - so kann man das Bild dieses Berichts beschreiben. Mein erster Gesamtsieg und das in einer Zeit von 1:56:45 h über die Olympische Distanz... und auch noch beim Heimrennen meines Arbeitgebers LIS!! Besser kann es nicht laufen und genauso war es auch beim Wettkampf.

Für den Renntag war leichter Regen angesagt, der Gott sei Dank ausblieb. So war es bewölkt bei ca. 22°C und mittelmäßigem Wind. Genau mein Wetter also. Schon beim Schwimmen kam ich dank des Wasserstarts gut weg und konnte mich in der 1. Verfolgergruppe des Vorausschwimmenden platzieren. Immer in Sichtweite war das Führungskanu, was zusätzlich motivierte und mich zu meiner bisher besten Schwimmleistung trieb. An Land angekommen glückte mir ein schneller Wechsel und ich konnte mich auf Platz 2 mit 28 Sekunden Rückstand auf die Verfolgung des Führenden machen. Vielen Dank hier an meinen Dad, der mir zuverlässig die Abstände mitteilte! Bereits nach 3 Radkilometern konnte ich den Abstand egalisieren und zog am Führenden vorbei. Am ersten Wendepunkt bei ca. 12 km war es mir möglich meinen ungefähren Vorsprung auszumachen. Dieser lag dort bereits bei etwa 40 Sekunden. Mit über 2,5 Minuten auf meine Verfolger konnte ich dann in die Laufschuhe wechseln und in meinem Tempo loslaufen. Bei der ersten Wende der Laufstrecke war mein Vorsprung weiter bei 2,5 Minuten, allerdings machte mein Verfolger einen starken Eindruck und ich versuchte noch ein bisschen mehr Gas zu geben. Als wir uns bei km 6 wieder entgegen kamen war mein Vorsprung schon bei über 3 Minuten und so reduzierte ich meinen Effort ein bisschen um sicher ins Ziel zu laufen. Mit einer Zeit von 1:56:45 h lief ich dann als Erster absolut geflasht und überglücklich über die Ziellinie. So happy war ich schon lange nicht mehr und so musste ich mich erstmal hinlegen und habe einfach nur noch lachen müssen :D Ein geiler Tag und ein geiles Gefühl! Nun heißt es die Liga noch ordentlich zu Ende bringen und weiter an der Form für den Ironman auf Mallorca feilen!

ich mit meinen Teamkollegen von VfL Kaufering Fabian und Stefan
ich mit meinen Teamkollegen von VfL Kaufering Fabian und Stefan

Lauingen - Regionalliga und Mitteldistanz

Harter Formtest in Lauingen, dies bedeutet Samstag ein Mannschaftswettkampf (swim&run + bike&run) in der Regionalliga und Sonntag eine Mitteldistanz über 2,4 km schwimmen, 76 km Radfahren und 20 km laufen. Genau diesem unterzog ich mich vergangenes Wochenende und das mit positiven Ergebenis.

Der Regionallige Wettkampf mit dem Team vom VfL Kaufering war sehr wichtig, da wir unbedingt Plätze in der Tabelle gut machen müssen um nicht abzusteigen. So gaben wir von Anfang an alles um für den bike&run Wettkampf am Nachmittag in guter Ausgangslage zu sein. Das traf dann auch zu, mit nur 40 Sek Abstand zu Platz 9 starteten wir von Platz 14 aus und konnten diesen Abstand binnen 3 von 7 Runden egalisieren und sogar als 8. Team auf die Laufstrecke gehen. Leider haben wir bei der Aufholjagd so viel Energie liegen lassen, dass wir noch von 2 Teams überholt wurden und als 10 das Ziel erreichten. Dies bedeutete jedoch, dass wir in der Tabelle einen Platz nach oben gerutscht sind und uns nun wieder in einer guten Ausgangslage befinden um die Klasse zu halten.

Am Tag danach folgte nun die Mitteldistanz und die Beine waren doch noch schwer, aber egal dachte ich mir und Sprang um 09:00 Uhr mit ca 177 anderen Startern in den Auwaldsee. Nach der 1. von 3 Schwimmrunden hatte ich meinen Rhytmus gefunden und konnte ein gutes Tempos schwimmen. Als 10. verlies ich nach ca. 35 Min das Wasser und stieg auf's Rad. Trotz der etwas angeschlagenen Beine konnte ich ein gutes Tempo fahren, jedoch leider nicht auf Zug und so stieg ich als 12. vom Rad. Nun zeigten sich die Zeichen vom Vortag... bereits der erste Schritt fiel mir schwer und ich konnte zu keiner Zeit Tempo machen. So lief ich einen 4:29 /km Schnitt durch und wurde noch von dem ein oder anderen Athleten eingesammelt. Insbesondere von meinem Teamkollegen Fabi, der die 3. schnellste Laufzeit ALLER Athleten (inkl. Profis) hatte und das, obwohl er am Vortag mit uns den Liga-WK bestritt... Für mich sprang so der 17. Gesamtplatz raus, was unter den Voraussetzungen echt zufriedenstellend war.

Regionalliga Oberschleißheim

Der 1. Regionalligastart in Oberschleißheim ist Geschichte und ja, es war so eine Geschichte. Ein Tag an dem schief gehen kann was nur schief gehen kann... Das Einzel am Morgen brachte gleich etwas hecktig mit sich und so kam ich gerade so kurz vor meiner Startzeit an die Startlinie um dann zu hören, dass sich das ganze um 2 Min nach hinten verschoben hat. Mit der anschließenden Leistung war ich dann doch sehr zufrieden, da ich ja nicht wirklich der Sprinter bin. Leider gab es dann doch noch schlechte Nachrichten, Fabi konnte den ersten WK auf Grund von 2 Pannen nicht beenden was für den Nachmittag eine Strafzeit von 3 Minunten bedeutet. Als ob das nicht reichte, lief Simon auch noch eine Runde zu viel, die leider mit in die Zeit gerechnet wurde. So starteten wir aussichtslos in die Team-Verfolgung. Hier konnten wir nochmal eine beherzte Leistung zeigen und Boden gut machen, allerdings beendeten wir den WK auf dem vorletzten Platz. (Ein Team ging nicht an den Start). Alles in allem war es ein schöner, wenn auch nicht erfolgreicher Tag. Nun heißt es weiter Blick nach vorne und das Ziel Ironman Mallorca nicht aus den Augen verlieren!

Quelle: all-in.de
Quelle: all-in.de

Halbmarathon Kempten 2016

Endlich konnte ich in die Wettkampfsaison 2016 einsteigen. Nach meinen Absagen beim Kemptner Silvesterlauf und den 10 km in meinem Heimatort Ottobeuren, konnte ich gesund und mit viel Vorfreude an der Startlinie des Halbmarathon in Kempten stehen. Bei herrlichstem Wetter und richitig Bock fiel um 13:30 Uhr der Startschuss. Da es der erste Halbmarathon seit zwei Jahren und der erste Wettkampf seit 10 Monaten war wusste ich nicht wie und wann ich das Ziel erreichen würde. Dies war aber relativ egal, da ich wie gesagt, einfach nur Bock hatte endlich wieder einen Wettkampf zu laufen :-). So spulte ich die 4 Laufrunden, mit Ausnahme der Ersten :-), in einem einigermaßen gleichmäßigen Tempo ab und kam nach 1:25:02 h ins Ziel. Nun bin ich voll motiviert für weitere Taten und habe durch das Ergebnis auch wieder richtig viel Selbstvertauen tanken können. :-)

Trainingslager 2016 

Zum Frühjahrstrainingslager verschlug es mich dieses Jahr nach Andalusien, genau genommen nach Conil de la Frontera. Nach 6 Jahren auf Mallorca war es an der Zeit auch mal eine andere Gegend zu sehen. Zusammen mit Alex, Fabi und Ekki aus dem Triathlon Teams des VfL Kaufering feilte ich 10 Tage speziell an meiner Lauf und Radform. (Auf Grund der Osterfeiertage war das Hallenbad die ersten Tage leider geschlossen) Das Wetter war jeden Tag traumhaft und auch das Hotel (besonders das Buffet) war sagenhaft. Alles in allem ein super Trainingcamp! Nun hoffe ich dass ich einen guten Grundstein für meine Form2016 gelegt habe und werde weiter daran feilen. Kommenden Sonntag bestreite ich als harten Trainingswettkampf den Halbmarathon in Kempten. Ich habe mir hierfür kein Ziel gesetzt, da ich keine Ahnung habe wie weit meine Form der vergangenen Jahre noch weg ist.

Hier ein paar Impression aus Andalusien :-)