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Datev Challenge Roth 2013

Nun war es soweit, das Rennen auf das ich mich die letzten 4
Jahre vorbereitet habe stand vor der Tür! Die Wochen vorher waren gespickt mit
Nervosität, Angst und Vorfreude. Habe ich wirklich richtig und vor allem genug
trainiert? Wird das Wetter gut? Was wird mich alles erwarten? Fragen die ich
mir immer wieder stellte. Die Tage vor dem Rennen in Roth waren super! Das
knistern der Vorspannung, die vielen anderen Athleten und vor allem die
Gesellschaft meiner Freundin machten es zu einem Wochenende wie es schöner
nicht sein kein. So checkte ich mein Bike am Samstagnachmittag ein. Die Nacht
vor dem Rennen war sehr kurz, da ich nicht einschlafen konnte und schon um
04.00 Uhr wieder aus den Federn musste. So war es soweit um 05.00 Uhr stand ich
an meinem Bike und traf die letzten Vorbereitungen. Pünktlich um 06.00 Uhr war
dann alles erledigt und ich konnte bis zum Start noch einmal tief durchatmen.

Um 07.00 Uhr war es dann soweit „Aufruf zu 5. Startgruppe“
schallte durch die Wechselzone und ich machte mich auf den Weg zum
Schwimmstart. Als ich die Brille aufsetzte und ins Wasser stieg stellte sich
auf einmal eine ungewohnte Selbstsicherheit ein. Jede Nervosität, Anspannung
und Angst war verflogen und ich fand mich in einer Art Routine wieder. Wie
meine Eltern vor dem Rennen schon sagten „Es ist ein Wettkampf wie jeder andere…“
Dann erschallte der Startschuss und es ging los. Die ersten gefühlten 800 m
hielt ich mich in einer 4-köpfigen Gruppe auf um Energie zu sparen. Als ich
dann jedoch merkte, dass das Tempo immer langsamer wurde ging ich vorbei und
das Überholen begann. Wie ich es sonst nur vom Radeln kenne schwamm ich an
einem Athleten nach dem anderen vorbei und konnte nach 58:34 min wieder aus dem
Wasser steigen. Ein Blick auf die Uhr und die Motivation stieg ins Maßlose! So
sprang ich voller Elan auf mein Bike und startete auf die 180 Rad-KM. Mit super
Beinen ging dann das Überholen weiter. Ich sammelte einen Athleten nach dem
anderen ein und konnte an den Startnummern erkennen, dass es sich meist schon
um Starter von Gruppen vor mir handelte. Nach 30 km dann ein kleiner Schock die
Kette wollte nach einem Anstieg nicht mehr auf’s Blatt. Ich schaltete wie
verrückt und nach 200 m wieder alles OK! Und es ging weiter! Auf der langen
Geraden vor Greding bildete sich hinter mir eine Traube und ich schätze 8-9 „Lutscher“
bekamen eine Strafe aufgebrummt. Die Beine hielten die kompletten 180 km super
durch, obwohl auf der 2. Runde der Wind ziemlich auffrischte brauchte ich für
den Bikesplit 4:55 Stunden. In der 2. Wechselzone angekommen lief ich sofort in
Richtung Wechselbeute, jedoch wollten meine Füße nicht so wie ich und so musste
mich ein Helfer um die Kurve wuchten J.
Während ich mir die Schuhe schnürte setze mir eine Helferin meine Sonnenbrille
und mein Stirnband auf und schmierte meinen Nacken noch mit Sonnencreme ein.
Beim Laufen lief es dann weiter richtig rund. Ich konnte die ersten km richtig
schnell angehen ohne den Puls zu überfordern. Bis auf einen kurzen Stopp auf
dem Örtchen und kurz mal Seitenstechen hatte ich keine Probleme und lief meiner
Zielzeit unter 9:30 Stunden entgegen. Im Zielkanal angekommen konnte ich dann
nochmal richtig genießen und auf der Uhr standen 9:24:25 Stunden.

Das Fazit kann nur wie folgt lauten. Das war das schönste Wochenende,
das ich bisher verbracht habe! Vielen Dank an meine Freundin, meine Eltern und
Freunde die vor Ort waren und mich super unterstützt haben!! Nun kann das
Unternehmen „Hawaii-Quali“ beginnen!!

Sparkassen Triathlon Lauingen Landesliga 23.06.2013

Das zweite Landesligarennen sollte erfolgreicher werden als das erste in Waging. Doch die Zeichen standen nicht gut. Kurz vor dem Wettkampf mussten Matthias und Stefan gesundheitsbedingt absagen. Die zwei machten in der Teamwertung den zweiten und dritten Rang in Waging. Dafür konnten diesmal Andy und Ekki mit am Start stehen.

Der Startschuss fiel diesmal pünktlich wie angekündigt und ich konnte mich von vorne weg mit bei den schnellen Schwimmern einreihen. Diese konnte ich auch bis zur ersten Wende halten, musste dann aber der Trans Alp und dem wenigen Schwimmtraining die Woche zuvor Tribut zollen und verlor etwas den Anschluss.

Als 14. wechselte ich zusammen mit Ekki auf’s Rad. Püntklich zum Start begann es zu regnen. Ich hatte zum ersten Mal meine neuen Laufräder eingespannt, die mit Carbonflanke bei Nässe noch ein ungewohntes Bremsverhalten hatten. So war ich im Stadtteil etwas vorsichtiger. Auf dem flachen und geraden Teil außer Orts konnte ich dann aber richtig Gas geben und bis auf Platz 10 nach vorne fahren.

Beim Laufen lief es dann widererwarten richtig gut und ich konnte noch zwei Plätze gut machen.

Mein Fazit: Dafür, dass ich eine Trans Alp in den Beinen hatte bin ich mehr als zufrieden mit dem Wettkampf, leider konnten wir im Team nur den 4. Platz belegen und so werden wir wohl nächstes Jahr den Aufstieg erneut in Augenschein nehmen

Waginger See Triahlton Start zur Landesliga 12.05.2013

Am Sonntag 12.05. um 05.45 h machte ich mich zusammen mit meinem Team auf den Weg nach Waging am See. Dort sollte um 08.45 h der Startschuss für die Landesligasaison 2013 starten. Die Zeichen standen nicht schlecht zudem ich meine Schwimmleistung im Verhältnis zu letztem Jahr wesentlich verbessern konnte! So setzte ich mir als Ziel möglichst weit vorne mit einer starken Gruppe aus dem Wasser zu kommen, auf dem Rad Körner zu sparen, da es ein Rennen mit Windschattenfreigabe war und beim anschließenden Lauf nochmal alles zu geben.

Als das Bike eingecheckt war schlüpfte ich in meinen Neo und begann mich mit meinen Teamkollegen warm zu machen. Plötzlich ertönte der Startschuss, wir schauten uns verdutzt an und ich fragte noch mit ironischer Stimme „das war aber nicht der Startschuss, oder?“ er war es aber! Wir rannten in Windeseile in Richtung Startbereich und sahen, dass sich einige Teams bereits auf den Weg gemacht hatten, andere jedoch auch noch herbei eilten. Ohne groß zu überlegen und mit einem kurzen Ausruf in Richtung Orgateam startete ich die „Mission Impossible“. Ich versuchte so weit wie möglich nach vorne zu schwimmen. Als 29. kam ich schließlich aus dem Wasser und setzte ich mich ab km5 auf dem Rad in eine sehr starke und gut zusammen arbeitende Gruppe. Der Wechsel in die Laufschuhe gelang mir als 16er, diesen Platz sollte ich bis ins Ziel noch verteidigen.

Ich bin mit meiner Leistung super zufrieden, es wäre ohne die Veranstaltungspanne wohl noch mehr drin gewesen. So hake ich es als sehr gutes WK-Training in Richtung Roth ab und es bleibt nun abzuwarten ob der Wettkampf in die Landesligawertung aufgenommen wird. Eigentlich schade, denn es ist an sich ein sehr schönes Rennen!

Abt Laufsporttag Kempten 14.04. 2013

... und weil's so schön war hier ein kleiner Bericht zu einer der schönsten Halbmarathon-Veranstaltungen die ich kenne! (ich kenne allerdings noch nicht soooo viele)

Wie jedes der vergangenen Jahre durfte auch dieses Jahr der Halbmarathon in Kempten nicht in meiner Wettkampfplanung fehlen! Zu meiner Freude entschloss sich mein Kumpel und Teamkollege Tim ebenfalls mit an den Start zu gehen. Und so sind wir am Sonntag gemeinsam mit seiner Freundin Melli nach Kempten aufgebrochen. Die Wettervorhersagen sollten sich bewahrheiten und es war traumhaftes Wetter! Blauer Himmel, kein Wind und die Temperaturen lagen bei ca. 22°C - also meine Bedingungen! Ich habe mir wie jedes Jahr als Ziel vorgegeben schneller zu laufen als beim letzten Mal, demnach sollte eine Zeit unter 1:25 h rausspringen. Der Optimismus hielt sich jedoch in Grenzen, da ich im Anschluss an das Trainingslager auf Malle für 8 Tage krankheitsbedingt pausieren musste.

Als der Startschuss erschallte ging es los! Ich habe mich in diesem Jahr soweit vorne wie möglich positioniert um nicht vom "Verkehr" aufgehalten, jedoch von den schnellen Läufern mitgezogen zu werden. Ich habe meinen Rhytmus auch sehr schnell gefunden und konnte von Anfang bis Ende das Tempo halten. Dabei hat mir auch eine kleine Gruppe von 3 Leuten geholfen, mit denen ich die Tempoarbeit immer wieder abwechseln konnte! Je näher ich dem Ziel kam umso klarer wurde mir, dass die Zielvorgabe zu erreichen war! So setzte ich beim letzten KM noch mal alles auf eine Karte und konnte nach 1:24:50 h die Ziellinie überqueren! Dort gönnte ich mir auch gleich ein alkoholfreies Weißbier! :-)

Als Tim dann auch noch in seiner Wunschzeit das Ziel erreichte war der Tag eigentlich nicht mehr zu toppen! Geschafft haben wir es dennoch - denn zu Hause angekommen eröffneten wir 3 auch gleich noch die Grillsaison! :-)

Hierbei auch noch ein riesen Dank an Melli, die uns vor, während und nach dem Wettkampf super betreut hat!! VIELEN DANK!!

Rückblick auf die Saison 2012 und Vorfreude auf 2013

Die Saison 2012 war bisher die sportlich Erfolgreichste in meiner Triathlon-Karriere.

Das Hauptaugenmerk in meiner Saisonplanung lag auf der Mitteldistanz-DM in Immenstadt und den Ligastart mit der SG-Lech-Allgäu und so begann ich im November 2011 mit der Vorbereitung.

Für März war bereits ein Trainingslager auf Mallorca geplant und da es mein erstes dieser Art war, war die Vorfreude extrem groß! Mit den Jungs hat es dann auch wahnsinnig Spaß gemacht und ich freue mich schon wieder auf März 2013 – diesmal 10 Tage!

Gestärkt durch das TL war ich auch sehr zuversichtlich für den ersten Wettkampf – den Ironman 70.3 Mallorca. Die Radstrecke konnte ich dieses Mal schon im Trainingslager abfahren um einen Sturz wie ein Jahr zuvor in Wiesbaden weitestgehend zu vermeiden. Das Schönste war jedoch, dass ich es mit einem einwöchigen Urlaub mit einem super Team verbinden konnte, das mir dann auch die Motivation vor und während dem Wettkampf gab!

Nun standen die Ligawettkämpfe an, bei denen wir leider einen auslassen mussten, da bis kurz vor Beginn nicht 100%ig klar war ob ein Team zusammen geht oder nicht. Die zwei weiteren in Lauingen und Königsbrunn liefen dann aber so gut, dass es uns Hoffnung für 2013 macht!

Königsbrunn war neben der Liga, auch als Formcheck für den Saisonhöhepunkt in Immenstadt geplant, dass am Ende der 9 Platz und der Gewinn der AK raussprang motivierte extrem und machte richtig Mut.

Nun zum Saisonhöhepunkt, die DM über die Mitteldistanz in Immenstadt. Es begann schon ein paar Tage vor dem Start zu regnen und jeder der mich kennt, weiß, dass das nicht mein Wetter ist. Ich fuhr gemeinsam mit meinem Kumpel, Trainingspartner und Mentor Thomas Osswald schon am Freitagnachmittag los.

Wir schliefen in seinem Kleinbus und der Regen prasselte nur so auf das Dach. In der Früh war es dann wenigstens von Oben trocken, was sich auf dem Rad leider ändern sollte und mir somit das Leben schwer machte. Nach 80 km mit Krämpfen und Gedanken ans Aufhören (Danke Thomas für deine Motivation auf der zweiten Radrunde), machte ich mich auf die abschließenden 20 km. Nach    2 km wurde es langsam warm und das Gefühl in den Füßen kam auch zurück. Die Strecke ist durch wechselnden Untergrund und klasse Streckenposten so abwechslungsreich, dass am Ende eine Laufzeit von 1:23 h heraussprang.

Fazit für die Saison ist, dass ich es auch in meinem 4 Jahr als Triathlet geschafft habe mich zu verbessern und ich den Schwung für die kommenden Jahre mitnehmen will. In diesem Jahr hat es auch klick gemacht und mein Körper hat mir gesagt, „jawohl Adrian 2013 ist das Jahr für deine 1. Langdistanz“ und so starte ich nächstes Jahr in Roth.

Da ich mit einem Wechsel zum VFL Kaufering auch noch zu einer super Truppe mit Erfahrung auf jeder Distanz gestoßen bin, macht mich noch erwartungsvoller für 2013!!

So lege ich erstmal die Beine hoch, lerne für meinen Verkehrsfachwirt und starte am 15.10. in die Vorbereitung für nächstes Jahr!

Nun den viel Spaß bei eurer Leidenschaft und nicht vergessen „don’t stop training“

Euer Adrian